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Bad
Salzuflen, Deutschland
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Stadt
im Nordwesten Deutschlands und „Heimat“ des
Überlebenden und Gustloff-Historikers Heinz Schön.
Hier
verwaltet er sein Gustloff-Archiv.
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Berlin,
Deutschland
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Heute
und während des 2. Weltkrieges
Hauptstadt von Deutschland. Hitler kommandierte
sein Imperium von der hier befindlichen
Reichskanzlei aus, die von seinem Architekten
Albert Speer entworfen wurde.
Berlin
ist eine von Europas „jüngeren“ Städten
und hat seine Wurzeln im 12. Jahrhundert, als
zwei Siedlungen an beiden Seiten des Flusses
Spree (Berlin und Cölln) entstanden. Die 2 Städte
vereinigten sich 1709 unter dem Namen Berlin.
1871 wurde Berlin Hauptstadt des Deutschen
Imperiums.
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Bern,
Schweiz
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Das
reizende
Bern
ist die Hauptstadt der Schweiz und hinsichtlich
der Bevölkerungsdichte (heute 130.000
Einwohner) die viertgrößte Stadt.
Eingebettet
in einer Halbinsel in einer Biegung des Flusses
Aare, hat sein ruhiges, mit Kopfsteinpflaster
besetztes Stadtzentrum mit seiner
unverwechselbaren Architektur seit den letzten
500 Jahren fast das gleiche Aussehen
beibehalten. Albert Einstein war hier zu Hause,
als er 1905 seine „Relativitätstheorie“ veröffentlichte.
Als
David Frankfurter im Oktober 1933 Deutschland
verließ, ließ er sich in Bern nieder, um sein
Medizinstudium an der Berner Universität wieder
aufzunehmen. Er wurde jedoch zusehends von dem
Wunsch überwältigt, etwas gegen die
Nazibedrohung zu unternehmen. Am 31. Januar 1936
kehrte er seinem Haus in Bern endgültig den Rücken
zu. 5 Tage später erschoss er in Davos Wilhelm
Gustloff.
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Berner
Universität
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Die
Universität der Stadt Bern, in der David
Frankfurter sporadisch Medizin studierte. Er
hoffte, her seine Doktorarbeit zum Thema
„Krebs“ zu vollenden. Er erreichte dieses
Ziel nie; Stattdessen ermordete er den Schweizer
Naziführer Wilhelm Gustloff.
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Bremerhaven,
Deutschland
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Siehe
„Wesermünde“
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Bucht
von Gdansk
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siehe
„Danziger Bucht“
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Danzig
(Gdansk), Deutschland
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Danzig
– heutzutage Gdansk – befindet sich in
Polen. Danzig war
ursprünglich eine deutschsprachige Stadt
in Ostpreußen und seit dem 14. Jahrhundert
ein Haupthafen. Nach dem 1. Weltkrieg
wurde Danzig offiziell als “freie” Stadt
deklariert und wurde unter der Schirmherrschaft
des Bundes der Nationen regiert.
Spannungen
zwischen Polen und Deutschen in Hinblick auf die
Stadt waren ein Vorwand für die Invasion der
Deutschen in Polen im Jahre 1939.
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Danziger
Bucht
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Bekannt
als der Golf (oder die Bucht) von Gdansk. Dieses
südöstliche Gebiet der Ostsee bot perfektes
Gewässer für die Operationen der Deutschen
U-Boot Trainingseinheiten im
2. Weltkrieg.
Derzeit
umgeben Polen und ein Teil von Russland die
Bucht; aber gegen Ende des 2. Weltkrieges gehörte
das Gebiet vorrangig zu deutschem Territorium
(Ostpreußen / Pommern).
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Davos,
Schweiz
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Eine
kleine Stadt im Osten der Schweiz und Heimat des
Schweizer Naziführers Wilhelm Gustloff für
mehr als 20 Jahre bis hin zu seiner Ermordung im
Februar 1936.
Davos
zählt zu den bekannten und beliebten
Wintersportorten.
Es
errang weitläufige Anerkennung für sein Klima
– basierend auf seiner Lage in einem der höchsten
Täler Europas. Viele Ärzte erachteten Davos
als nützlich für Patienten mit Lungenleiden.
Wilhelm Gustloff litt an Tuberkulose und wurde
auf Befehl seines Arztes 1914 nach Davos
geschickt.
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Fjorde
von Norwegen
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Die
berühmten Fjorde von Norwegen waren ein
beliebtes Ziel für KdF-Schiffe wie die Wilhelm
Gustloff. Die meisten Kreuzfahrten in der
Nordsee beinhalteten auch Besuche an der Westküste
Norwegens, so dass die Passagiere die weltberühmte
Landschaft sehen konnten, die vor vielen
Jahrhunderten entstand, als Gletscher sich zurückbildeten
und spektakuläre „Ergebnisse“ hinterließen.
Während
den KdF-Kreuzfahrten war es den Teilnehmer
niemals gestattet, in Norwegen an Land zu gehen.
Die Fjorde durften nur von den Decks der Schiffe
bewundert werden.
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Flensburg,
Deutschland
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Flensburg
– eine von Deutschlands nördlichsten Städten
– befindet sich im Bundesland
Schleswig-Holstein an der deutsch-dänischen
Grenze. Flensburg gehörte zu den Haupthäfen
der dänischen Monarchie und besitzt bis heute
eine bedeutsame dänische Gemeinschaft.
Wenn
die Gustloff
in ihrer verhängnisvollen Nacht versucht hätte,
sich vor der Entdeckung durch die Alliierten zu
verstecken, so wäre Flensburg der 2. Stopp und
das letzte Ziel der Reise gewesen. Der ursprüngliche
Plan war, dass Militärpersonal in Kiel
abgesetzt werden sollte; die Gustloff sollte
nach Flensburg weiterfahren, um dort alle Flüchtlinge
auszuschiffen.
Interessant
ist, dass Admiral Karl Dönitz (der die
Evakuierung, die auch die Gustloff einschloss,
befahl) floh und nach Kriegsende von Alliierten
in Flensburg gefangen genommen wurde.
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Frankfurter
Universität
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Gegründet
1914 mit privaten Mitteln. Die Frankfurter
Universität war eine der Bildungseinrichtungen,
die David Frankfurter besuchte, um seinen
Medizinabschluss zu erhalten.
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Frisches
Haff
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Ein
Haff der Ostseeküste in Nordpolen (früher Ost-
und Westpreußen). Da es während der
Wintermonate zufror, konnten Anfang 1945 Flüchtlinge
über das Haff zu den Danziger Häfen zu
gelangen, ohne mit russischen Bodentruppen in
Kontakt zu kommen. Allerdings hatte diese Flucht
seinen Preis: Sowjetische Flugzeuge nahmen die
Flüchtlinge unter Beschuss und warfen Bomben
auf die Flüchtlingstruppen. Ein direkter
Beschuss der Personen war nicht nötig, dass die
Menschen mit ihren Wagen und Planwagen unterwegs
waren und Pferde wie auch Wagen und Menschen
brachen durch die Angriffe im Eis ein.
Das
Frische Haff ist heute auch als „Vistula
Lagune“ bekannt.
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Gdansk,
Polen
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siehe
„Danzig“
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Gdingen
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Ein
früherer deutscher Name für Gotenhafen/Gdynia
und heutzutage benutzt als offizielle deutsche
Übersetzung für die Seehafenstadt in Polen.
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Gdynia,
Poland
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siehe
„Gotenhafen“
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Genua,
Italien
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Eine
Seehafenstadt in Norditalien, die der Wilhelm
Gustloff während ihrer Winterkreuzfahrten
(1938/39) rund um den „Stiefel“ Italiens als
Heimathafen diente.
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Golf
von Gdansk
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siehe
„Danziger Bucht“
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Gotenhafen,
Deutschland
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Gdynia
,
nach dem 1. Weltkrieg
Teil des pommerschen Polen, wurde gegen Ende
1939 von den Nazis eingenommen. Anschließend
wurde es – nach den Goten – in Gotenhafen
umbenannt.
Gdynia
entwickelte sich – aufgrund der Spannungen
zwischen Polen und Deutschland nach dem 1.
Weltkrieg - zu einem Hauptseehafen. Die Polen,
frustriert über den Einfluss der Deutschen auf
den Haupthafen von Danzig, entschieden sich für
den Bau einer Schifffahrt- und
Hafeninfrastruktur in Gdynia.
Nach
der Annexion 1939 erweiterten die Nazis die
Infrastruktur in Gotenhafen und verwandelten es
in die Hauptbasis der Kriegsmarine und schließlich
in den Heimathafen der Wilhelm
Gustloff
für über 4 Jahre.
Auch
heutzutage bleibt Gdynia ein wichtiger Seehafen
der Danziger Bucht mit einer Einwohnerzahl von
über 1 Millionen Menschen in den umliegenden
Hauptgebieten.
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Hamburg,
Deutschland
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Deutschlands
zweitgrößte Stadt (nach
Berlin
) und sein Haupthafen. Wie
schon vor Jahrhunderten, so ist der Hamburger
Hafen auch heute noch der “Wirtschaftsmotor”
der Stadt.
Zwischen
August 1936 und März 1938 wurde in den
Hamburger Schiffswerten von Blohm & Voss die
Wilhelm Gustloff erbaut.
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Hangö,
Finnland
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Eine
kleine Hafenstadt an der Südküste Finnlands,
gegründet 1874. Während dem 2. Weltkrieg
diente Hangö der sowjetischen Marine als Basis.
Kapitän des U-Bootes S-13 – Alexander
Marinesko – wurde hierher versetzt aufgrund
seiner fragwürdigen Aktivitäten in Turku,
wegen denen er das festgelegte Auslaufdatum 2.
Januar 1945 verpasste.
Während
er vorerst im Unklaren gelassen wurde, erteilte
man ihm letztendlich die Erlaubnis und er stach
am 11. Januar 1945 von diesem Hafen aus zur See.
Nach 19 Tagen auf See torpedierte das S-13 die
Gustloff.
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Hanko,
Finnland
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siehe
„Hangö, Finnland“
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Hela
Halbinsel
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Ein
35km langer Sandstreifen im nordwestlichen
Gebiet der Danziger Bucht, der die Bucht von
Puck von der Ostsee trennt.
Deutsche
Schiffe, die von Januar bis Mai 1945 Richtung
Westen flüchteten, passierten diese Halbinsel.
Ihre Leuchttürme waren oft von Deck aus
sichtbar und so eine große Hilfe bei der
Navigation.
Anfangs
glaubte die Besatzung auf dem Kommandoturm des
sowjetischen U-Bootes S-13 irrtümlicherweise,
dass die gesichteten Lichter von den Leuchttürmen
dieser Halbinsel stammten. Bedauerlicherweise
erkannten sie bald, dass es sich um die Lichter
des ehemaligen KdF-Kreuzschiffes Gustloff
handelte.
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Hotel
Metropol-Löwen
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Das
Hotel in Davos (Schweiz), in dem David
Frankfurter für 4 Tage und Nächte wohnte, um
sein Attentat auf Wilhelm Gustloff
vorzubereiten.
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Kaliningrad,
Russland
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siehe
„Königsberg“
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Kiel,
Deutschland
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Stadt
in Norddeutschland an der Ostsee. Kiel war der
Basishafen für die die Hauptkriegsmarine bis
zum Ende des 2. Weltkrieges.
Kiel
wäre der 1. Zielort der Wilhelm Gustloff
gewesen, wenn diese in der Lage gewesen wäre,
ihre Reise am 30. Januar 1945 zu beenden. Hier
sollte das gesamte Militärpersonal von Bord
gehen. Die Gustloff sollte anschließend ihre
Reise nach Flensburg fortsetzen, um die
tausenden Flüchtlinge auszuladen, die im Schiff
„eingepfercht“ waren.
Zur
Zeit als Lazarettschiff, brachte die Gustloff während
der Kämpfe in Norwegen 1940 verwundete Soldaten
von Oslo nach Kiel. Defekte Minensuchgeräte
wurden in dieser Marinebasis ebenfalls
repariert.
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Klaipeda,
Litauen
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siehe
„Memel“
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Kolberg
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Küstenstadt
an der Südküste der Ostsee. Hierher brachte
das Torpedoboot Löwe Überlebende der
Gustloff-Katastrophe.
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Kołobrzeg
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siehe
“Kolberg”
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Kolyma
Zwangslager
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Sowjetisches
Zwangslager, in dem Alexander Marinesko (Kapitän
des U-Bootes S-13) für fragwürdige Verbrechen
3 Jahre verbrachte.
Die
Kolyma-Region im Nordosten Sibiriens war berüchtigt
für sein Zwangslager und war Teil der Gulag
Archipelago, über das Aleksandr Solzhenitsyn
1973 in seinem Buch schreibt.
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Königsberg,
Deutschland
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Ehemalige
Hauptstadt Ostpreußens bis 1945, als die
Sowjets es in ihr Territorium annexierten und in
Kaliningrad umbenannten.
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Kopenhagen
(Dänemark)
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Dänemarks
größte Stadt und zugleich Hauptstadt. Kopenhagen
stand bis zum Ende des 2. Weltkrieges unter
Kontrolle der Nazis.
Nach
dem Zusammenbruch von Nazideutschland wurden
viele Schiffe in der Operation Hannibal nach
Kopenhagen umgeleitet, anstatt sie nach
Deutschland zu schicken. Viele Überlebende der
Gustloff-Katastrophe, die das Ufer erreichten
und sich von ihren Torturen erholen konnten,
erreichten Kopenhagen mit anderen Flüchtlingsbooten
und Schiffen.
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Kronstadt
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Eine
Festungsinsel in der Ostsee; Die Hauptbasis der
Sowjetischen Marine. Kronstadt befindet sich
30km westlich von St. Petersburg (Leningrad) und
ist auch heute noch Basis der baltischen Flotte.
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Kurpark
2
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„Zu
Hause“ von Gustloffs älteren Nachbarn, von
denen aus David Frankfurter die Polizei anrief,
um diese von seiner Tat zu informieren.
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Kurpark
3
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Das
“Zu Hause” von Wilhelm und Hedwig Gustloff
in Davos (Schweiz) und Ort der Ermordung
Gustloffs.
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Leipziger
Universität
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Universität,
an der David Frankfurter studierte, bevor er an
die Frankfurter Universität wechselte, um dort
seinen Doktortitel zu erhalten.
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Leningrad,
Sowjetunion
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Leningrad
(nach dem Fall der Sowjetunion in St. Petersburg
umbenannt), war während des 2. Weltkrieges (in
Russland als “Großer Vaterlandskrieg”
bekannt) Heimatbasis für Alexander Marineskos
U-Boot S-13.
1703
von Peter dem Großen gegründet, ist Leningrad
Russlands zweitgrößte Stadt und sein
wichtigster Ostseehafen. Zwischen Dezember 1941
und Januar 1944 stand es unter Belagerung der
Deutschen Wehrmacht aber kapitulierte nicht –
trotz entsetzlicher Verluste. Für seinen
Einsatz, die Stadt zu schützen, erhielt
Marinesko eine von vielen Orden für die
„Verteidigung Leningrads“, die heldenhaften
Bürgern verliehen wurden.
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Madeira
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Eine
von zwei bewohnten Inseln des “Madeira
Inselarchipels” im Nordatlantik. Seit
Jahrhunderten unterlagen die Madeira Inseln der
portugiesischen Herrschaft und wurden erst nach
einer demokratischen Revolution im Jahre 1976
autonom.
Madeira war ein beliebter Stopp auf Kreuzfahrten
der KdF während den Vorkriegsjahren. Madeira
war das erste südliche und exotische Ziel für
die Gustloff und Bestandteil ihrer
„offiziellen“ Jungfernfahrt.
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Mayakovskoye,
Russland
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siehe
„Nemmersdorf, Deutschland“
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Memel
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Memel
(heute Klaipeda, Litauen) war eine traditionelle
ostpreußische Stadt bis der Versailler Vertrag
nach dem 1. Weltkrieg
die Stadt von Deutschland separierte.
Im
März 1939 wurde es wieder Deutschland
zugewiesen, als Litauens Führer feststellten,
dass sie den Wünschen der Bewohner, wieder zum
Reich zu gehören, nachgeben mussten. Es war der
letzte der so genannten „Blumenkriege“ (die
anderen betrafen Österreich und das
Sudetenland). Diese wurden so genannt, dass kein
Blutvergießen nötig war und keine signifikante
Herausforderung seitens der weltweiten
Gemeinschaft bestand.
Gegen
Ende Januar 1945 patrouillierte Alexander
Marinesko (Kapitän des S-13) vor der Küste von
Memel und unterstützte das Vordringen der Roten
Armee in die Stadt. Die Sowjets hielten das
Gebiet eindeutig unter Kontrolle und es gab nur
minimale Gelegenheiten für einen Eingriff
seinerseits. Daher entschied er sich - am frühen
Morgen des 30. Januar – auszubrechen und sich
nach Danzig zu richten, ohne dies seinen
Vorgesetzten mitzuteilen. Er nahm an, dass er so
mehr Gelegenheiten für sich finden könnte.
Stunden später bewahrheiten sich seine
Vermutungen als er begann, die Wilhelm Gustloff
zu verfolgen. Schon bald würde er den größten
Treffer erzielen, den je ein U-Boot erzielt
hatte.
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Mittelmeer
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Das
Mittelmeer schließt eine Fläche von fast 2.5
Millionen km² ein und grenzt an zahlreiche
europäische, afrikanische und asiatische Länder.
In alten Zeiten diente das Mittelmehr als
Transportweg und war ein wichtiger Bestandteil
bei der Entwicklung der westlichen Zivilisation.
Für
die Schiffe der KdF (auch für die Wilhelm
Gustloff) diente es während der 30er Jahre als
“Winterheimat” – vorrangig für Reisen um
den “Stiefel” von Italien.
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Nemmersdorf,
Deutschland
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Nemmersdorf
war die erste Siedlung der nazideutschen
Vorkriegsgrenzen, die in die Hände der
Alliierten fielen.
Die
Sowjetische Rote Armee rückte im Oktober 1944
in die Ostpreußische Stadt ein. Zu der brutalen
Rache zählte auch ein Massaker, dem 26
Zivilisten zum Opfer fielen. Als die Deutschen
die Stadt mit einem Gegenangriff wieder
einnahmen, verbreitete die „Wochenschau“ der
Nazis in rasendem Tempo die Informationen zu den
stattgefundenen Grausamkeiten.
Die
Nazis nutzten Nemmersdorf als Propagandawerkzeug
und hofften so, den Vorsatz der Deutschen
Streitkräfte stärken und die Gefahr des
Bolschewismus für den Rest der Welt
demonstrieren zu können.
Die
einzige Auswirkung der „Wochenschauen“ war
die Intensivierung der Panik und der Anstieg der
Flüchtlinge zu den Häfen im Danziger Gebiet.
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Nordsee
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Ein
Meer des Atlantischen Ozeans, das an die Küsten
Nordwesteuropas, Großbritanniens und
Skandinaviens grenzt.
Während
Friedenszeiten 1938/39 (in den wärmeren
Monaten; Hauptziel: die Norwegischen Fjorde) und
als Lazarettschiff in den 40er Jahren (zur
Unterstützung während der norwegischen Kämpfe)
kreuzte die Wilhelm Gustloff in der Nordsee
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Norwegische
Fjorde
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siehe
„Fjorde von Norwegen“
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Odessa
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Eine
ukrainische Hafenstadt am Schwarzen Meer und
Geburtsort des sowjetischen U-Boot-Kapiäns
Alexander Marinesko.
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Oslo,
Norwegen
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Hauptstadt
von Norwegen und Hafen, in dem die Wilhelm
Gustloff als Lazarettschiff D festmachte, um die
Deutschen Streitkräfte zu unterstützen.
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Ostermundingen
(Schießplatz)
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David
Frankfurter führte auf diesem Schießplatz in
Bern seine Schießübungen durch als
Vorbereitung auf das Attentat auf Gustloff.
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Ostpreußen
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Dieses
ehemalige Königreich im Nordmitteleuropa wurde
1871 unter Orchestrierung des Premierministers
Otto von Bismarck offizieller Teil des Deutschen
Reiches.
Während
dem 1. Weltkrieg blieb es weiterhin Teil von
Deutschland, nur vom Danziger Korridor (nach
Deutschlands Niederlage offiziell an Polen
abgetreten) getrennt. Ostpreußen bleibt
weiterhin Teil von Deutschland, bis sich 1945
die Sowjets an dem brutalen Eingriff in ihrem
Mutterland rächen. Ostpreußen, die in
panischer Angst vor den Torturen und dem Tod flüchten
wollen, strömten in die Danziger Häfen (auch
Gotenhafen/Gdynia, das 1939 annexiert wurde), um
an Bord von Schiffen zu gelangen, die in
Richtung Westen – zum deutschen Festland –
fuhren.
Im
2. Weltkrieg wurde Ostpreußen formell an Polen
und Russland aufgeteilt. Der Besitz von vielen
Ostpreußen, die vor der Roten Armee flüchteten
und nach Kriegsende zurückkehren wollten, wurde
konfisziert. Die Flüchtigen wurden endgültig
ausgewiesen.
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Ostsee
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Ein
relativ seichter Binnensee, der von Ländern
Nordosteuropas und Skandinaviens umgeben ist. In
der Ostsee, in der Nähe der Stolpe Bank - vor
der Küste des heutigen Polens -, erlag die
Wilhelm Gustloff am 30. Januar 1945 ihrem
Schicksal.
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Oxhöft
Pier
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Das
Pier in Gotenhafen (Gdynia), an dem die Wilhelm
Gustloff während der meisten Zeit des 2.
Weltkrieges andockte.
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Palermo,
Italien
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Von
vielen betrachtet als die am meisten umkämpfte
und eroberte Stadt in der Geschichte. Palermo
ist die Hauptstadt und administrativer Kern von
Sizilien.
In
den Jahren vor dem 2. Weltkrieg, galt Palermo
als beliebter Halt für KdF-Schiffe wie der
Wilhelm Gustloff.
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Rotterdam,
Niederlande
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Hafen,
in dem die Gustloff als Lazarettschiff D
stationiert gewesen wäre, um die Operation Seelöwe
(geplante, jedoch nicht durchgeführte Invasion
von England) zu unterstützen.
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St.
Petersburg, Russland
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siehe
„Leningrad“
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Schwerin,
Deutschland
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Eine
von einer Seenlandschaft umgebene Stadt im
Norden Deutschlands. Geburtsort und Platz der
„letzten Ruhe“ des Schweizer Naziführers
Wilhelm Gustloff.
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Smolny
Marinebasis
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Sowjetische
Marinebasis in Turku (Finnland) während den
letzten Jahren des 2. Weltkrieges.
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Stockholm,
Schweden
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Größte
Stadt und Hauptstadt von Schweden. „Zu
Hause“ des „Lingiad“ – einem weltweiten
Gymnastikfestival, das Ende Juli 1939 stattfand.
Die Gustloff, die am Festland vor Anker lag,
wurde für über 1.000 junge deutsche Turner zum
schwimmenden Schlafsaal.
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Stolpe
Bank
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Ein
relativ seichtes Becken in der Nordsee, ein paar
Kilometer nördlich der Küste des heutigen
Polens im Gebiet von Leba und Ustka. Die
Gustloff versank nördlich der Stolpe Bank.
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Swinemünde,
Deutschland
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Pommersche
Stadt (heute Swinoujiscie, Polen), die im 2.
Weltkrieg als deutsche Marinebasis diente.
Während der Zeit als Lazarettschiff brachte die
Gustloff
verwundete Soldaten der norwegischen Kämpfe
1940 von Oslo nach Swinemünde.
Vor dem Krieg begannen einige der Gustloff-Kreuzfahrten
in dieser Seefahrt-Stadt oder schlossen hier an.
In
der Nacht des Unterganges brachte der
Minensucher M-387 (AKA TS2) 98 Überlebende
der Gustloff-Katastrophe nach Swinemünde.
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Swinoujscie,
Polen
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siehe
„Swinemünde, Deutschland“
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Tilbury,
England
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Am
nördlichen Ufer des Flusses Themse gelegen, war
Tilbury Jahrhunderte lang Londons
Hauptpassagierhafen. Heutzutage
dient Tilbury als größter Transport- und
Containerhafen.
Am
10. April 1938 ankerte die Wilhelm
Gustloff in der Nähe der Tilbury Docks östlich
von London 3 Meilen von der Küste entfernt, um
in internationalen Gewässern zu bleiben. Das
Schiff diente als schwimmendes Wahllokal für in
England lebende Deutsche und Österreicher, die
über die Annexion von Österreich in das Dritte
Reich abstimmen sollten. Die Wahlberechtigten
wurden von den Tilbury Docks aus mit Fähren auf
die Gustloff
gebracht.
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Tokio,
Japan
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Ort
der für 1940 geplanten Olympischen Spiele.
Robert Ley, Leiter der DAF, gab bekannt, daß er
seine KdF-Schiffe (inkl. der Gustloff)
für dieses Ereignis über Amerika nach Tokio
senden würde. Er erwartete, daß ein Konvoi von
bis zu 12 Schiffen – gefüllt mit Arbeitern
und Athleten – Segel setzen und entlang
verschiedener auf dem Weg liegenden Häfen
fahren würde, damit die Passagiere „etwas von
der Welt sehen können“. Die Olympischen
Spiele wurden mit Ausbruch des 2. Weltkrieges
abgesagt und die geplante Exkursion fand somit
nie statt.
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Tripolis
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Heute
befindet sich Tripolis in Lybien. Während
der Zeit des 1. und 2. Weltkrieges war es Teil
der italienischen Kolonie und ein bevorzugter
Stopp auf KdF-Kreuzfahrten (auch mit der Wilhelm
Gustloff) im Mittelmeer.
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Turku,
Finnland
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Turku
befindet sich im südwestlichen Teil von
Finnland und war Heimat für die
“Smolny-Marinebasis” der Sowjets während
des letzten Teils des 2. Weltkrieges.
Turku
ist der berüchtigte Ort, von dem Kapitän
Alexander Marinesko nach Beginn des Neuen Jahres
am 31. Dezember 1944 verschwand. Er verschwand
in einen Dunst von Alkohol und Bordellen und
konnte erst einen Tag nachdem sein U-Boot S-13
mit der gesamten Crew den Hafen verlassen sollte
(2. Januar 1945), entdeckt werden.
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Vigo,
Spanien
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Eine
Stadt am Atlantik im Nordwesten Spaniens. Vigo
ist ein Hauptzentrum für Schifffahrt und
Fischerei.
Zwischen
1936 und 1939 herrschte in Spanien ein Bürgerkrieg.
Nazideutschland unterstützte den faschistischen
Diktator Francisco Franco, der letztendlich
siegte. Circa 20.000 Deutsche dienten in Spanien
als Teil der berüchtigten Legion Kondor.
Nach
dem offiziellen Ende des Bürgerkriegs Ende Mai
1939 wurde die Wilhelm
Gustloff kurzzeitig von ihren
Kreuzfahrtpflichten entbunden und zum Hafen von
Vigo beordert. Neben einem Konvoi deutscher
Schiffe holte die Gustloff
über 1.400 Truppenmitglieder der Legion Kondor
ab und brachte sie zurück nach Hamburg, wo sie
mit Triumph willkommen geheißen wurden.
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Wesermünde,
Deutschland
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Der
Hafen, in dem die Wilhelm
Gustloff zusammen mit anderen Schiffen die
Ausführung der “Operation Seelöwe” (die geplante aber nicht durchgeführte
Invasion von England) vorbereitete.
Heute
ist die Stadt unter dem Namen Bremerhaven
bekannt.
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