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organisationen
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2. Unterseeboots-Lehrdivision (U.L.D.)
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2.
Unterseeboots-Lehrdivision der Deutschen
Kriegsmarine mit Basis in Gotenhafen zwischen
November 1940 und März 1945.
Die
Division bestand aus 2 Batallions mit den
Bezeichnungen I und II.
Die
Wilhelm Gustloff diente ab Sommer 1942 als
schwimmende Kaserne für Batallion II, das unter
dem Kommando von Wilhelm Zahn stand.
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American 8th Air Force
(8. Amerikanische Luftwaffe)
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Die 8. Amerikanische Luftwaffe – gegründet im Januar 1942 –
war eine der größten Luftwaffen der
Kriegsgeschichte.
Bis
zur Kapitulation von Deutschland im Mai 1945
dienten 350.000 Offiziere und Männer der
Luftwaffe im europäischen Krieg.
Während
einer der vielzähligen Operationen der 8.
Luftwaffe wurde am 9. Oktober 1943 der Hafen von
Gotenhafen (Gdynia) von ungefähr 150 Flugzeugen
(B-24 und B-17) bombardiert. Bei diesem Angriff
– der kurz nach 13.00 Uhr stattfand – konnte
die Wilhelm
Gustloff nur knapp einem Desaster entkommen,
als eine Bombe kurz vor Steuerbord einschlug und
ein 1,5 Meter langes Loch im Rumpf des Schiffes
hinterließ. Diverse andere Schiffe im Hafen, so
auch das Lazarettschiff Stuttgart (ein früheres
KdF-Kreuzschiff), versanken.
Eine
Aufnahme des Bombenangriffes der 8. Luftwaffe können
Sie hier ansehen:
http://www.8thafhs.org/combat1943.htm
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Blohm & Voss

(aktuelles
Logo)
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Diese
deutsche Schiffbaugesellschaft wurde 1877 gegründet.
Sie
entwarf und baute die Wilhelm Gustloff anhand von
Spezifikationen der KdF-Organisation.
Nach
dem 2. Weltkrieg wurde Blohm & Voss vollständig
demontiert und viele Jahre wurden benötigt, um
das Werk als „Schiffbaugesellschaft der
Weltklasse“ neu zu errichten.
Blohm
& Voss baut noch heute Passagierschiffe,
jedoch bildet dies nicht die Haupteinnahmequelle
des Unternehmens.
www.blohmvoss.com
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Bund deutscher Mädel (BdM)
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Der
“Bund deutscher Mädel” war eine
Organisation der Hitlerjugend im Jahre 1931. Oft
waren es junge, hübsche und gesellige Mädchen,
die für Propagandazwecke im Dritten Reich
genutzt wurden.
So
begleiteten z. B. 300 BDM-Mädchen die Wilhelm
Gustloff bei ihrer Jungfernfahrt im März
1938. Sie waren auch bei unzähligen
Fotogelegen- heiten an Bord der Gustloff, als diese im April 1938 nahe London ankerte und als
schwimmendes Wahllokal diente.
Die
offizielle Aufgabe des BDM war die
„Ausbildung“ junger Frauen auf dem Weg des
Nationalsozialismus. Gefördert wurden körperliche
Gesundheit und letztlich auch die Mutterschaft.
Als
Deutschland in den Krieg trat, änderten sich
zwangsläufig die Aktivitäten. Die jungen
Frauen im BDM wurden als Hilfe in Lazaretts,
Unterstützung bei Luftangriffen und anderen
waffenfreien Aktivitäten eingesetzt.
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Deutsche Arbeitsfront (DAF)
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Die
DAF (Deutsche Arbeiterfront) – gegründet 1934
– war die einzige legale Gewerkschaft im
Nazideutschland.
Hitler
bevollmächtigte die DAF – unter Nutzung von
Einschüchterung, Konfiszierung von Mitteln und
Festnahme der Gewerkschaftsführer - alle
anderen Gewerkschaften zu ersetzen.
Die
DAF, geleitet von Dr. Robert Ley, war die
„Elternorganisation“ der bekannten KdF
(Kraft durch Freude), die verantwortlich für
Freizeit, Tourismus und Kommission der Wilhelm
Gustloff verantwortlich war.
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Hamburg-Südamerikanische Dampfschifffahrts-Gesellschaft

(aktuelles Logo)
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Im
Jahr 1871 gegründete Schifffahrtsgesellschaft.
Die war Eigentümer vieler Schiffe der KdF-Flotte
oder leitete diese zumindest.
Im
Fall der Wilhelm Gustloff gehörte das Schiff der
KdF, während die Hamburg-Süd es leitete.
Die
Firma ist noch heute aktiv (trotz des kompletten
Verlustes seiner Flotten in beiden Weltkriegen).
Die Gesellschaft ist jedoch hauptsächlich im
Cargo-Transport beschäftigt.
www.hamburg-sued.com
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Ingeniers-Kantoor voor Scheepsbouw
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Firma, die
das U-Boot S-13 entwarf, das die Gustloff
torpedierte. Errichtet in Holland um die
Klauseln des Versailler Vertrages zu umgehen,
verfolgte die Firma hauptsächlich deutsche
Interessen und war das Produkt von illegaler
Kooperation zwischen Deutschland und Russland
vor dem 2. Weltkrieg.
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Internationale Zentralbüro Freude und Arbeit
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Errichtet
von Robert Ley nach einem Kongress im Jahr 1936.
Das
IZFA – mit Sitz in Berlin – war eine
Organisation, die Deutschlands Position als
„Freizeitanbieter“ festigen und sichern
sollte.
Mit
der Absicht, die „International Labour
Organization (ILO)“ zu rivalisieren, verteilte
es seine Zeitschrift „Freude und Arbeit“ um
für die Leistungen der KdF zu werben.
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Komsomol
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Die
Organisation junger Kommunisten der Sowjetunion.
Alexander Marinesko trat dem Komsomol 1935 bei
und wurde in die Kriegsmarine versetzt.
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Kraft durch Freude
(KdF)
Logo der KdF
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Die
Naziorganisation, die für Freizeit und Tourismus
(und Integrierung der Arbeitskräfte)
verantwortlich war. Die KdF war eine
Unterorganisation der DAF, geleitet von Dr.
Robert.
Die
KdF war bei den Bürgern des Dritten Reiches wegen
seiner Aktivitäten sehr beliebt. Ab 1939 beschäftigte die Organisation 7.000 bezahlte Angestellte und
über 135.000 Freiwillige.
Die
KdF spielte für die Nazis eine wichtige Rolle.
Ominöserweise sollte der durchschnittliche
deutsche Lebensstandard erhöht werden, bevor überhaupt
ein entsprechender „Lebensraum“ erreicht
werden konnte und bevor Vorgehensweisen
implementiert waren.
Mit
Kriegsbeginn war es die Aufgabe der KdF,
den Truppen an Bord Unterhaltung zu bieten.
Die Organisation war für die Beauftragung der Wilhelm
Gustloff und für das Schiff, das den Namen seines Leiters – Robert
Ley – trug, verantwortlich.
1936
gab Ley bekannt, dass 20 neue Schiffe gebaut
werden würden – 1 pro Jahr für die nächsten
20 Jahre. Das erste Schiff, das 1938 fertig
gestellt werden sollte, war natürlich die Gustloff.
Nur 2 dieser 20 Schiffe sollten je gebaut werden.
Die
folgenden Schiffe wurden von der KdF kontrolliert
oder gehörten der Organisation während ihrer
Existenz: Berlin, Der Deutsche, Milwaukee,
Monte Olivia, Monte Rosa, Monte Sarmiento, Robert
Ley, St. Louis, Sierra Cordoba, Stuttgart, und
die Wilhelm Gustloff.
Was
kaum jemand weiß: der erste Volkswagen
„Beetle“ wurde unter der Schirmherrschaft der
KdF erbaut und basierte auf Skizzen, die Adolf
Hitler Ferdinand Porsche zur Verfügung stellte.
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Kriegsmarine
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Bezeichnung
der deutschen Marine zwischen 1935 und 1945.
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Krupps
Germania-Werft
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Deutsche
Firma und Miteigentümer von „Ingeniers-Kantoor
voor Scheepsbouw“ (entwarf 1933 das U-Boot S-13,
als Deutschland und Russland entgegen dem Versailler
vertrag kooperierten).
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Legion Kondor
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Eine
Einheit der Deutschen Armee, die im Spanischen Bürgerkrieg
(1936-39) an der Seite von französischen
Nationalisten kämpfte.
Als
der Krieg im Mai 1939 siegreich für Frankreich
endete, wurde die Wilhelm Gustloff von ihren
Kreuzfahrtaufgaben entbunden, um über 1.400
Soldaten der Legion abzuholen. Sie segelten nach
Hamburg und wurden mit Triumph willkommen geheißen.
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Marinehelferinnen
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Teil
der deutschen Kriegsmarine.
In
der Nacht des Torpedoangriffes auf die Gustloff
wurden fast alle 373 Frauen der Marinehelferinnen
getötet. Der entleerte Bereich des Swimmingpools
unter Deck diente als Unterkunft für die jungen
Frauen und wurde leider von dem 2. Torpedo direkt
getroffen.
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NKVD
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Sowjetische
Geheim-/Kriegspolizei im 2. Weltkrieg und Vorreiter
des berüchtigten KGB.
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NSDAP
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Die
von Adolf Hitler geleitete faschistische Regierung,
die Deutschland zwischen Januar 1933 und Mai 1945
regierte.
NSDAP
ist die Abkürzung für Nationalsozialistische
Deutsche Arbeiterpartei,
kurz genannt Nazipartei.
Die
Nazipartei war zu Friedenszeiten verantwortlich für
das Flagschiff Wilhelm
Gustloff.
Die
Partei wurde – wie auch seine Freizeit- und
Tourismusorganisation Kraft
durch Freude unter der Leitung des Naziführers
Robert Ley – von der Deutschen Front beauftragt.
Die
Gustloff wurde von der Naziorganisation als
wichtiges Propagandamittel innerhalb und außerhalb
Deutschlands betrachtet.
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Volkssturm

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Der
Volkssturm
wurde auf Hitlers Befehl hin gegen Ende des 2.
Weltkrieges gegründet. Der Volkssturm war eine nationale Miliz mit dem Ziel, das Vaterland zu
verteidigen.
Obwohl
für Männer zwischen 16 und 60 Jahren vorgesehen,
waren die meisten Mitglieder entweder sehr jung,
sehr alt oder jene, die für vorher eigentlich als
„nicht kriegstauglich“ eingestuft wurden.
Es
gab keine offiziellen Uniformen, sondern nur ein
rot-schwarzes Armband mit weißen Buchstaben, um die
Mitglieder identifizieren zu können.
Nach
einer spärlichen Einweisung und einem Eid an
Hitler, wurden die unerfahrenen Mitglieder des
Volkssturms in die Schlacht (auch an die Ostfront,
da diese an das Gebiet von Danzig anschloss, das die
verbliebenen deutschen Häfen beinhaltete)
geschickt.
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Wehrmacht
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Name
der deutschen Streitkräfte zwischen 1935 und 1945.
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