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Adolf Hitler

Der ursprünglich für die Wilhelm Gustloff angedachte Name.

Während des staatlichen Begräbnisses in Schwerin nutzte der abergläubische Hitler die Gelegenheit, den Namen zu wechseln – auf den Namen des Schweizer Naziführers, der seiner letzten Ruhestätte übergeben wurde.

Admiral Hipper
(1939-1945)

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Ein schwerer Kreuzer (ca. 18.000 Tonnen), der seinen Dienst im April 1939 in der deutschen Marine antrat und während der letzten Tage des 2. Weltkrieges am 03. Mai 1945 zerstört wurde.

Die Hipper verließ den Golf von Danzig am 30. Januar 1945 einige Stunden nach der Gustloff und sollte sich gegen Mitternacht eigentlich auf gleicher Höhe mit ihr befinden. Auf der Hipper befanden sich – wie auf der Gustloff – Flüchtlinge, wenn auch eine geringere Zahl (ca. 1.400). Die Hipper wurde vom Torpedoboot T36 eskortiert.

Als die beiden Boote gegen 22 Uhr die pommerische Küste umrundeten, erließ der Kapitän der Hipper (Kapitän Heningst) den Befehl, Kurs in Richtung eines Schiffes zu nehmen, das Notsignale sendete (diese wurden vom T36 gesichtet). Ungefähr eine Stunde später erreichte das T36 die Unglücksstelle und erlebte, wie die Gustloff unter der Wasseroberfläche verschwand. Die Hipper zog zwar die Möglichkeit einer Rettungsaktion in Betracht, war jedoch in Sorge, dass sie auf weitere sowjetische Torpedos treffen könnten. Nach einem kurzen Halt, ohne den Anker zu legen, befahl Kapitän Heningst dem T36, die Rettungsaktion durchzuführen und fuhr weiter Richtung Kiel.

Leider sorgte das Erscheinen der Hipper an der Unglücksstelle für eine weitere Tragödie. Im Wasser befanden sich viele Menschen, die sich Rettung erhofften. Einige wurden jedoch – als das Schiff seine Fahrt wieder aufnahm – durch die Schiffsschrauben in Stücke gerissen.

Berlin
(1925-1945)

Eines der von der KdF zwischen 1934 und 1939 gecharteten Schiffe. Erbaut von Vulkan von Bremen im Jahre 1925, wurde dieses 15.000 Tonnen schwere Dampfschiff (mit 2 Schiffsschrauben) ursprünglich im Nordatlantik eingesetzt. Auf der Berlin befanden sich 1.100 Passagiere in 3 Klassen, bevor sie umgestaltet wurde. Während des Krieges wurde die Berlin – wie viele andere ehemalige KdF-Kreuzer - als Lazarettschiff (Lazarettschiff A) eingesetzt.

Die Berlin sank 1945 in Swinemünde durch eine Mine. Die Russen bargen das Schiff und bauten es zur Admiral Nakhimov um – ein Passagierschiff, das bis zum 31. August 1986 benutzt wurde. 1986 kollidierte es mit einem Frachter. 425 Menschen verloren dabei ihr Leben.

Black Sea

Eines der ersten Schiffe (ein Küstenschiff), auf denen Alexander Marinesko während seiner Ausbildung im Marineinstitut von Odessa segelte.

Cap Arcona
(1927-1945)

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Erbaut und beauftragt im Jahre 1927, wurde die 27.500 Tonnen schwere Cap Arcona als der größte (und schnellste) Ozeanriese auf der Südamerikaroute betrachtet. Die Cap Arcona wurde von der Schiffwerft Blohm&Voss für die Hamburg-Südamerika-Linie gebaut. In vielerlei Hinsicht sollte das Schiff als Prototyp für die Wilhelm Gustloff und die Robert Ley dienen (auch wenn es 3 Klassen hatte und die KdF-Flagschiffe nur eine).

Im Gegensatz zur Wilhelm Gustloff war das Schiff nie Teil der KdF-Flotte. Wie die Gustloff wurde es jedoch 1940 von der Kriegsmarine als U-Boot-Trainingseinheit in Gotenhafen genutzt. Im Januar 1945 wurde es in Danzig ebenfalls für die Evakuierung von Flüchtlingen eingesetzt und brachte 25.000 Flüchtlinge in 3 separaten Fahrten in den Westen. Leider endet die Geschichte der Cap Arcona in einer großen Tragödie. Als die alliierten Streitkräfte den ehemaligen Kreuzer am 3. Mai 1945 bombardierten, befanden sich Insassen des KZ-Lagers Neuengamme an Bord – tausende Gefangene wurden getötet.

Zwischen der Cap Arcona, der Wilhelm Gustloff und der Titanic besteht eine Interessante Verbindung. 1943 entschied Hitlers Propagandaminister Goebbels einen Film über die Titanic in Auftrag zu geben. Gefilmt wurde in Gotenhafen und die Cap Arcona wurde als Ersatz für die Titanic genutzt (in vielerlei Hinsicht ähnelt die Cap Arcona dem Schiff, wenn sie auch  nur 3 Schornsteine besaß). Quellen zufolge stammen viele der im Film verwendeten Extras von der 2. U-Boot-Trainingseinheit auf der Cap Arcona und der Wilhelm Gustloff.

Der Deutsche
(1924-1970)

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Ehemals bekannt als Sierra Morena und erbaut 1924 von Vulkan von Bremen war der 11.430 Tonnen schwere Kreuzer Der Deutsche einer der ersten KdF-Kreuzer. Er wurde 1934 gekauft und ab 1935 auf See genutzt. Der Deutsche konnte ungefähr 1.100 Passagiere aufnehmen.

Der Deutsche überstand den Krieg und wurde 1947/48 von den Russen zum Passagierschiff Asia umfunktioniert. Ab 1950, nun umgebaut mit nur einem Schornstein, segelte es zumeist im Fernen Osten zwischen Vladivostock und Kamchatka. Das Schiff wurde bis 1970 genutzt.

Deutschland
(1923-1945)

1923 beauftragt, war die Deutschland ein 21.000 schwerer Transatlantikkreuzer, der 1.515 Passagiere in 3 Klassen aufnehmen konnte. Erbaut wurde die Deutschland in Hamburg von Blohm&Voss für die Hamburg-Amerika-Linie.

Während des Krieges lag sie zumeist in Gotenhafen vor Anker und diente – wie auch die Wilhelm Gustloff – als Unterkunft für U-Boot-Trainingseinheiten. Dann wurde sie zur Operation Hannibal berufen – der Evakuierung des Danziger Gebietes in den westlichen Teil Deutschlands. Die Deutschland konnte 7 Fahrten mit insgesamt 70.000 Flüchtlingen durchführen.

Die Deutschland sank am 3. Mai 1945 während desselben Angriffs, in dem auch so viele KZ-Opfer an Bord der Cap Arcona umkamen. Auch sie hatte zahlreiche unglückliche und verzweifelte Gefangene an Bord.

Dresden
(1915-1934)

Dieser 14.700 Tonnen schwere Kreuzer wurde für die erste KdF-Kreuzfahrt im Mai 1934 in Begleitung der Monte Olivia gechartert. Die Existenz des KdF-Kreuzfahrtprogrammes wurde gefährdet, als die Dresden am 20. Juni des gleichen Jahres an der norwegischen Küste kenterte – nach nur knapp einem Monat im KdF-Programm.

Ursprünglich Zeppelin genannt, wurde das Schiff 1915 von Vulkan von Bremen für den australischen Dienst der Nord-Deutschen Lloyd erbaut. Aufgrund des ersten Weltkrieges an britische Hände gegangen, wurde sie 1927 von Lloyd zurückgekauft und in Dresden umbenannt, um ihren Dienst im Nordatlantik aufzunehmen. 

General von Steuben

siehe 'Steuben'

Gotenland

Deutscher Frachter (5266 Tonnen) unter der Leitung von Heinz Vollmers. Die Gotenland erreichte die Unglücksstelle der Gustloff kurz nach Mitternacht (ungefähr 3 Stunden nach dem Einschlag des ersten Torpedos). Leider konnte sie nur 2 verbleibende Überlebende aufnehmen. Ihre Eskorte, der Minensucher M-387, konnte fast 100 Personen retten.

Beide Schiffe segelten von Libau und befanden sich auf dem Weg nach Swinemünde mit ca. 4.000 Flüchtlingen an Bord. Ein SOS wurde nicht empfangen. Sie hatten die Unglücksstelle nur durch einen glücklichen Zufall passiert.

Göttingen

Deutscher Frachter (6.227 Tonnen) unter der Leitung von Friedrich Segelken. Die Göttingen erreichte die Unglücksstelle der Gustloff gegen 1 Uhr (ca. 4 Stunden nach dem Einschlag des ersten Torpedos), nachdem sie durch einen Funkspruch alarmiert wurde. 28 Überlebende konnten gerettet werden.

Ihre Eskorte, der Minensucher M-375, konnte ca. 50 Überlebende aufnehmen. 

Goya
(1942-1945)

Das Schicksal der Goya wird häufig als das zweitschlimmste Seeunglück in der Geschichte betrachtet. Die Goya nahm ebenfalls an der Operation Hannibal - der Evakuierung Ostpreußens in den westlichen Teil Deutschlands – teil. Über 7.000 Menschen kamen am 16. April 1945 um, als die Goya von dem sowjetischen U-Boot L3 unter Vladimir Konowalow torpediert wurde. Die Goya sank sehr schnell, weniger als 5 Minuten nach dem Einschlag von 2 Torpedos. Nur 183 Überlebende wurden gerettet.

Anfang der 40er Jahre in Oslo erbaut, war der 5.200 Tonnen schwere Frachter ursprünglich unter dem Namen Akers bekannt. Vor ihrer Fertigstellung fielen die Nazis in Norwegen ein und das Schiff ging in deutsche Hände über. Nach der Fertigstellung erfolgte die Umbenennung in Goya und das Schiff wurde 1942 für Truppentransporte der Kriegsmarine genutzt.

Hamburg
(1925-1945)

Erbaut von Blohm&Voss und 1925 in Dienst genommen, war die Hamburg ein 22.000 Tonnen schwerer Kreuzer, der eine Höchstgeschwindigkeit von 16 Knoten aufnehmen konnte. Wie die Wilhelm Gustloff, so wurde auch die Hamburg als Unterkunft für U-Boot-Trainingseinheiten in Gotenhafen genutzt. Als der Krieg seinem Ende zuging, wurde die Hamburg ebenfalls als Evakuierungsschiff eingesetzt und konnte in 3 Fahrten während der Operation Hannibal 23.000 Flüchtlinge evakuieren. Am 7. März 1945 streifte sie in der Nähe von Saßnitz 2 Minen und sank.

Nach dem Krieg wurde die Hamburg geborgen und als sie im Juli 1960 wieder hergestellt war, wurde sie von den Russen unter dem Namen Yuri Dolgoruki als Walfangschiff genutzt. Verschrottet wurde das Schiff schließlich im Jahre 1977.

Hansa
(1923-1945)

Ursprünglich war dieser 22.000 Tonnen schwere Kreuzer unter dem Namen Albert Ballinn bekannt. Auf Befehl der Nazis wurde das Schiff im Jahre 1935 jedoch umbenannt, da Albert Ballinn ein Jude war. Erbaut von Blohm&Voss und 1923 in Dienst genommen, konnte das Schiff eine Höchstgeschwindigkeit von 16 Knoten erreichen und über 1.400 Passagiere in 3 Klassen aufnehmen.

Die Hansa wurde fast während der gesamten Kriegszeit in Gotenhafen als schwimmende Kaserne für U-Boot-Trainingseinheiten genutzt (wie auch die Gustloff). Eigentlich sollte sie zu dem kleinen Konvoi gehören, der am 30. Januar 1945 zusammen mit der Gustloff gen Osten reisen sollte. Aufgrund von Motorproblemen musste sie jedoch zum Hafen zurückkehren. Ironischerweise war es die Hansa, die zuerst das SOS für die Gustloff empfing.

Schließlich erlag sie dem gleichen Schicksal wie viele andere Schiffe der Operation Hannibal und sank. Am 6. März 1945 fuhr die Hansa bei Warnemünde über eine Mine. Nach dem Krieg wurde sie von den Russen geborgen und unter dem Namen Sovetsky Sojus als Passagierschiff genutzt. 1981 – kurz nachdem das Schiff in Soyuz umbenannt wurde (1980) – wurde es verschrottet.

Hipper

siehe 'Admiral Hipper'

Holland

Ein holländisches Bergungsschiff, das die Gustloff in der Rettungsaktion des englischen Frachtdampfers Pegaway zur Seite stand. 19 Seeleute der Pegaway wurden am 3./4. April 1938 gerettet, als diese 25 Meilen nordwestlich der Terschelling-Inseln (Niederlande) auf stürmischer See in Seenot gerieten.

Lazarettschiff D

So wurde die Gustloff von der Kriegsmarine genannt, während das Schiff zwischen 1939 und 1940 als Lazarettschiff diente.

Löwe (Torpedoboot)
(1938-1959)

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Offizielle und einzige Eskorte der Wilhelm Gustloff in der Nacht des Untergangs. Das Schiff verfügte über ein vollständiges U-Boot-Ortungssystem. Dieses war jedoch in der Unglücksnacht vollkommen eingefroren. Auch die Aussichtsposten konnten das herannahende U-Boot S-13 nicht ausmachen.

Das Boot Löwe erhielt das SOS und leitete es von dem schwachen Transmitter an Bord der Gustloff weiter und konnte 472 Menschen von dem verurteilten Schiff retten. Das Schiff brachte die Überlebenden nach Kolberg (heute Kołobrzeg).

Das 710 Tonnen schwere Boot Löwe wurde während der Invasion von Norwegen im Jahre 1940 von den Deutschen erobert. Erbaut in der Marinens Hovedverft in Horten (Norwegen), wurde es 1938 beauftragt und war ursprünglich unter dem Namen Gyller bekannt. Nach dem Krieg wurde es den Norwegern zurückgegeben, die ihm seinen ursprünglichen Namen zurückgaben. Das Boot wurde 1959 verschrottet.

M-341 (Minensuchboot)
(1942-1960)

Deutscher Minensucher unter der Leitung vom Korvettenkapitän Henry Rickmers. Rettete 38 Überlebende von der Gustloff. Erbaut von A. G. Neptun in Rostock, wurde M-341 im April 1942 beauftragt. Nach dem Krieg an die Russen übergegangen, wurde das Boot erst in T-722 und dann in Tshugush umbenannt, sobald es als Rettungsschiff eingestuft wurde. Das Boot wurde 1960 verschrottet.

M-375 (Minensuchboot)
(1944-?)

Deutscher Minensucher unter der Leitung von Walter Weichel. Rettete ca. 50 Überlebende von der Gustloff. M-375 eskortierte den Frachter Göttingen, als das Boot über Funk ein SOS empfing. Unverzüglich nahm es Kurs Richtung Unglücksort und erreichte diesen ca. 1 Uhr.

Erbaut von Schichau Elbing, wurde M-375 im Juli 1944 beauftragt. Nach dem Krieg wurde es von den USA erworben, in TS8 umbenannt und als schwimmende Kaserne genutzt.

M-387 (Minensuchboot)
(1944-1945)

Deutscher Minensucher, der 98 Überlebende von den Gustloff rettete und diese nach Swinemünde zurückbrachte. Das Boot eskortierte den Frachter Gotenland, der ebenfalls an der Unglücksstelle eintraf.

Erbaut von Elsflether Werft, wurde M-387 am 11. Februar 1944 beauftragt. Es sank am 2. Mai 1945.Auch bekannt als TS 2 oder TS II.

M-85 (Minensuchboot)
(1918-1939)

Das bereits ältere Minensuchboot M-85 war die Ursache für die ersten deutschen Verletzten, die an Bord der Wilhelm Gustloff (als Lazarettschiff D) im Oktober 1939 in Gotenhafen behandelt wurden. 10 Seeleute der Kriegsmarine wurden hier am 1. Oktober 1939 behandelt, nachdem ihr Minensuchboot M-85 eine Mine passierte und sank.

Das M-85 wurde von den Nordseewerken Emden und 1918 beauftragt.

 

M-96
(1937-1944)

Das erste U-Boot, das Alexander Marinesko zwischen 1941 und 1944 kommandierte. Das M-96 war ein kleineres U-Boot der Malyutka-Klasse, das 19 Männer aufnehmen konnte und 2 Torpedorohre besaß. „Malyutka“ bedeutet ungefähr „Baby“ oder „Kleines“. Die maximale Geschwindigkeit unter Wasser betrug ca. 5 Knoten während das U-Boot auf der Oberfläche ca. 14 Knoten erreichen konnte.

Kurz nachdem Marinesko das U-Boot verließ, um sein Kommando auf dem S-13 anzunehmen, lief das M-96 in der Nähe von Narva (Estland) am 10. September 1944 auf eine Mine auf. Die gesamte Mannschaft kam ums Leben. 

 

Milwaukee
(1929-1946)

Gelegentlich wurde die Milwaukee – gebaut 1929 von Blohm&Voss in Hamburg – von der KdF für deren berühmtes Kreuzfahrtprogramm genutzt. 16.700 Tonnen schwer, wurde es ursprünglich für die Hamburg-Amerika-Linie erbaut und für Fahrten nach New York genutzt.

Nach dem Krieg wurde das Schiff 1945 von den Briten übernommen und in Empire Waveney umbenannt. Am 01. März 1946 wurde das Schiff in Liverpool durch ein Feuer vollständig zerstört.

Monte Olivia
(1925-1945)

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Dieser 13.750 Tonnen schwere Kreuzer – erbaut 1925 von Blohm&Voss in Hamburg – nahm, begleitet von der Dresden, im Mai 1934 an der allerersten KdF-Kreuzfahrt teil.

Die Schiffe der „Monte-Serie“ waren ein Ausblick auf das, was die KdF beabsichtigte, da diese nicht dem „Klassen-System“ unterlagen. Obwohl die Passagiere unterschiedliche Beträge (je nach Lage ihrer Kabinen) bezahlten, konnten auch die Passagiere der 3. Klasse alle Bereiche des Schiffes betreten. Obwohl die Monte Olivia nicht der KdF angehörte, wurde sie für das Nazikreuzfahrtprogramm gechartert.

Während des Krieges wurde sie als Lazarettschiff, Unterkunft und schließlich auch – während der Operation Hannibal - als Evakuierungsschiff genutzt. Nach Beendigung einer ihrer Fahrten von Ostpreußen zum Deutschen Festland wurde sie am 3. April 1945 von den Alliierten bombardiert und sank.

Monte Rosa
(1931-1954)

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Dieser 13.880 Tonnen schwere Kreuzer wurde 1931 von Blohm&Voss für Hamburg-Süd erbaut. Die Monte Rosa wurde von der KdF für deren Nazikreuzfahrtprogramm gechartert.

Während des Krieges übernahm sie viele Rollen, z. B.: als schwimmende Kaserne, für Truppentransport, mobiles Reparaturschiff und schließlich Lazarett- und Evakuierungsschiff.

Nach dem Krieg ging sie an die Briten über. Noch immer befand sich der grüne Lazarettstreifen auf ihrem Rumpf. Die Monte Rosa wurde umbenannt und umgestaltet als Truppentransportschiff Empire Windrush. Nach einer Explosion im Maschinenraum – bei der 4 Mannschaftsmitglieder ums Leben kamen - sank das Schiff 1954 im Mittelmeer.  

Monte Sarmiento
(1924-1942)

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Als erstes Schiff seiner Klasse wurde die 13.625 Tonnen schwere Monte Sarmiento 1924 beauftragt und von der Hamburg-Süd für Reisen nach Südamerika genutzt.

Als sich herausstellte, dass nur wenig Nachfrage für Reisen nach Brasilien und Argentinien bestand, wurde die Monte Sarmiento in wärmeren Monaten – wie andere Schiffe ihrer Klasse auch – für „Ein-Klassen-Kreuzfahrten“ nach Norwegen eingesetzt.

Diese beliebten Kreuzfahrten boten Urlaub auf der See für die Allgemeinheit und bildeten in vielerlei Hinsicht die Grundlage für das Kreuzfahrtprogramm der Nazis und für die Tourismusorganisation Kraft durch Freude (KdF).

Die Monte Sarmiento gehörte nicht der KdF, wurde aber von ihr gechartert. Sie wurde von Kapitän Carl Lübbe befehligt, bevor dieser als 1. Kapitän sein Kommando auf der Brücke der Wilhelm Gustloff begann.

Nach dem Ausbruch des Krieges war das Schiff in Kiel stationiert und diente als Unterkunft. Die Monte Sarmiento sank am 26. Februar 1942 während eines Bombenangriffs der Alliierten.

Das Bild linkerhand zeigt die Speisenfolge (das Menü) des letzten Tages der 30. KdF-Kreuzfahrt der Monte Sarmiento vom 23. Juli 1936. 

München

siehe 'Steuben'

Oceana
(1913-1958)

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1935 ursprünglich von der KdF gechartert, wurde die Oceana 1938 von der DAF (die Mutterorganisation der KdF) gekauft. Mit 8.790 Tonnen Gewicht war dieser Kreuzer das kleinste und älteste Schiff der KdF-Flotte. Die Oceana wechselte mehrfach ihre Besitzer (auch aus 5 verschiedenen Ländern).

1913 erbaut von Vulkan von Bremen für die Norddeutsche Lloyd, war ihr ursprünglicher Name „Sierra Salvada“. Während des 1. Weltkrieges wurde sie 1917 von den Brasilianern abkommandiert. 1923 ging sie wieder an Deutschland über und wurde in Peer Gynt umbenannt. Der Heimathafen des Schiffes, das für Kreuzfahrten genutzt wurde, war Stettin. Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten wurde sie 1925 nach Italien gesendet. 1928 wurde sie dann von Hapag zurückgekauft und erhielt den Namen Oceana. Diesen Namen behielt das Schiff auch, als es von der KdF für deren Kreuzfahrtprogramm eingesetzt wurde.

1945 ging die Oceana an die Briten über. 1946 wurde sie von den Russen erworben.

1958 wurde das Schiff schließlich verschrottet.

Pegaway
(1924-1938)

Ein 1.825 Tonnen schwerer englischer Frachtdampfer der Hill Steam Shipping Company von Newcastle-upon-Tyne, der am 3. April 1938 25 Meilen von der Küste der Terschelling-Insel (Niederlande) sank. Das gesendete SOS wurde von der Wilhelm Gustloff empfangen, die unverzüglich Kurs auf die Unglücksstelle der Pegaway nahm.

Auch das holländische Bergungsschiff Holland nahm Kurs auf die Unglücksstelle. Alle 19 Seemänner konnten mit einem der Motorboote der Gustloff aus der rauen See gerettet werden.

Während dieser Rettungsaktion verlor die Gustloff ihr „Nummer 1“-Rettungsboot, das fast einen Monat später an der Küste der Terschelling-Insel wieder auftaucht.

Piksha

siehe 'SC-306'

Robert Ley
(1939-1945)

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Die Robert Ley – betrachtet als das Schwesternschiff der Wilhelm Gustloff – war eines von nur 2 Schiffen, die von der KdF entworfen und erbaut wurde und der Organisation auch angehörte (alle anderen Schiffe wurden entweder eingekauft oder gechartert). Sie wurde nach dem Leiter der DAF und der Organisation, die die Nazikreuzfahrten durchführte – Kraft durch Freude (KdF) benannt.

Trotz ihrer äußerlichen Erscheinung war die Robert Ley technisch gesehen keine exakte Kopie der Gustloff. Erbaut von den Howaldtswerken in Hamburg war sie mit ihren 27.300 Tonnen etwas größer und konnte 300 Passagiere mehr für die Kreuzfahrten aufnehmen. Wenn man sie näher mit der Gustloff vergleicht, wird man feststellen, dass der vordere Mast sich nicht auf den oberen Decks befindet. Auch hat das Schiff ein „stämmigeres“ Erscheinungsbild, das – so werden die meisten zustimmen – weniger ästhetisch ist.

Mit Ausnahme der Dresden hatte die Robert Ley die kürzeste Lebensdauer im KdF-Kreuzfahrtprogramm. Sie wurde am 19. April 1939 beauftragt – nur wenige Monate vor Beginn des Krieges, der in frühen Jahren ihren Einsatz als Lazarettschiff B forderte. Wie auch die Gustloff, so wurde schließlich auch die Robert Ley nach Danzig gesendet, um in Gotenhafen und Pillau als Unterkunft zu dienen.

Wie auch viele andere ehemalige KdF-Schiffe, so wurde auch die Robert Ley für die Evakuierung in den Westen genutzt, als im Januar 1945 die Operation Hannibal ins Leben gerufen wurde. Nachdem sie im März 1945 nach einer ihrer Fahrten in Hamburg ankam, wurde sie von Bomben der RAF getroffen und brannte vollständig nieder. Einige Quellen behaupten, dass dieser Angriff viele Menschenleben forderte, da die Flüchtlinge noch nicht von Bord gegangen waren. Aber diese These bleibt unklar. Am 6. Juni 1945 wurde das Wrack nach England gebracht, wo es verschrottet wurde. 

S-13 (Russisches U-Boot)
(1941-1954)

Das S-13 war das russische U-Boot, das unter dem Kommando von Alexander Marinesko am 30. Januar 1945 die Wilhelm Gustloff torpedierte und in den Untergang schickte. Teil der Stalinet-Klasse (Stalinec) der U-Boote und erbaut von Krasnoye Sormovo (Gorky, Sowjetunion) im Yard 112, wurde das S-13 am 31. Juli 1941 beauftragt. Die U-Boote der S-Klasse waren ungefähr 80 Meter lang, bis zu 1.000 Tonnen schwer, besaßen 4 vordere Torpedoabschußrohre, 2 Torpedoabschussrohre auf der Rückseite und konnten 50 Personen aufnehmen.

Ironischerweise war das S-13 ein von den Deutschen entworfenes U-Boot und ein Produkt illegaler Vorkriegskooperation zwischen den Sowjets und den Deutschen. Das S-13 wurde 1954 stillgelegt und im Jahre 1956 verschrottet. 

St. Louis
(1929-1944)

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Die 16.700 Tonnen schwere St. Louis war eines der Schiffe, die die KdF für den gelegentlichen Einsatz während ihrer Kreuzfahrten gechartert hatte. Erbaut von Vulkan von Bremen und beauftragt im März 1929 für die Hamburg-Amerika-Linie, wurde das Schiff im Nordatlantik eingesetzt.

Im Sommer 1939 sorgte die St. Louis für Schlagzeilen, als sich über 900 aus Nazideutschland fliehende jüdische Immigranten an Bord des Schiffes befanden – auf dem Weg nach Kuba (dies war offensichtlich keine KdF-Kreuzfahrt).

Nachdem die kubanischen Behören jedoch die Flüchtlinge ablehnte, versuchten sie – während sie sich an der Küste von Florida befanden - in die USA zu gelangen. Erneut wurden sie jedoch nicht an Land gelassen und die St. Louis nahm den Rückweg nach Europa auf. Letztendlich stimmten Großbritannien, Frankreich, Belgien und die Niederlande zu, die Passagiere aufzunehmen. Als die letzten 3 Länder den Nazis in die Hände vielen, wurden leider viele von ihnen gejagt und fanden in Konzentrationslagern ihren Tod. Der Film „Reise der Verdammten“ (1976) basiert auf diesem Ereignis.

Im Januar 1940 wurde die St. Louis von der Marine angefordert und in Kiel als schwimmende Kaserne genutzt. Als sie am 30. August 1944 von den Alliierten bombardiert wurde, erlitt sie schwere Schäden.

Bis 1946 blieb sie als gestrandetes Wrack an Ort und Stelle liegen. Erst dann wurde sie nach Hamburg geschleppt und diente Heimatlosen als Unterkunft. Im April 1950 wurde die St. Louis von Hamburg nach Bremerhaven geschleppt, wo sie verschrottet wurde.

SC-306
(1935-1944)

Das SC-306 war das erste U-Boot, auf dem Alexander Marinesko (als Navigator) diente.

Die Skuka-Klasse (SC) war die bekannteste U-Boot-Reihe der sowjetischen Marine während des 2. Weltkrieges. Es beherbergte 38 Männer und besaß 6 Torpedoabschussrohre (4 am Heck und 2 am Bug). Es erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 12.5 Knoten auf der Oberfläche und 6.5 Knoten unter Wasser.

Erbaut von Baltiyski zavod (Ordschonikidse shipyard) in Leningrad, wurde das SC-306 im August 1935 beauftragt. Beim Stapellauf noch unter dem Namen Piksha bekannt, wurde es im September 1934 in SC-306 umbenannt.

Aus noch unbekannter Ursache sank das Boot am 12. November 1944 im Golf von Finnland. Die gesamte Mannschaft kam ums Leben. 

Siegfried
(? -1944)

Das erste Schiff, das im Oktober 1944 durch das von Marinesko kommandierte S-13 sank. Die Siegfried, ein 563 Tonnen schwerer deutscher Trawler wurde von der 100mm großen Deckkanone der S-13 getroffen, nachdem Marinesko vergeblich versucht hatte, das Schiff mit 3 Torpedos zu treffen.

Sierra Cordoba
(1924-1946)

Ein 11.500 Tonnen schwerer Kreuzer und eines von 4 Schiffen, die der KdF gehörten. Erbaut von Vulkan von Bremen wurde die Sierra Cordoba 1924 für die Norddeutsche Lloyd beauftragt. 1934 wurde sie von der KdF gechartert und 1935 an die DAF verkauft. Ab diesem Zeitpunkt wurde sie für KdF-Kreuzfahrten genutzt.

1939 war die Sierra Cordoba eines der wenigen KdF-Schiffe (wie auch die Wilhelm Gustloff), die nach Spanien segelten, um die Männer der Legion Condor zurück nach Deutschland zu bringen.  

Die meiste Zeit des Krieges lag die Sierra Cordoba in Kiel vor Anker und diente als Unterkunft für die Marine. Während eines Angriffs der Alliierten im Jahre 1944 erlitt sie zwar Schaden, doch wurde umgehend repariert.

Nach Kriegsende wurde das Schiff an die Briten abgetreten. Auf einer Reise nach Hamburg brach am 13. Januar 1946 ein Feuer an Bord des Schiffes aus, dem 3 Menschen zum Opfer fielen. Das beschädigte Wrack sank 1948  in der Nähe der dänischen Westküste, als es zur Verschrottung nach England gebracht werden sollte.

Steuben
(1922-1945)

Nachdem der Kommandant des sowjetischen U-Bootes S-13 – Alexander Marinesko – den Untergang der Wilhelm Gustloff hervorgerufen hatte, erzielte er seinen zweitgrößten Treffer (und damit eines der größten Schiffsunglücke in der Geschichte) – die Steuben. Am 10. Februar 1945 fanden ca. 5.000 Menschen den Tod, als das S-13 2 Torpedos auf die Steuben abfeuerte, nur einige Meilen von der Unglücksstelle der Gustloff entfernt.

Im Jahre 1922 ursprünglich unter dem Namen München beauftragt, wurde dieser 14.700 Tonnen schwere Kreuzer von den Vulkan-Werken in Stettin erbaut. Das Schiff wurde von der Norddeutschen Lloyd im Nordatlantik eingesetzt, bis es im Februar 1930 in New York einem Brand zum Opfer fiel und vollständig wiederhergestellt werden musste. Das Schiff wurde dann in General Von Steuben umbenannt.

1939 wurde es von der Marine angeeignet und wurde für einige Jahre in Kiel als Unterkunft genutzt. Im Sommer 1944 wurde das Schiff dann eingesetzt, um Soldaten an die Ostfront und Verwundete zurück nach Kiel zu transportieren. Die Steuben wurde ebenfalls für die Operation Hannibal eingesetzt, bis sie von Marineskos S-13 eingeholt wurde.

Stuttgart
(1924-1943)

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Erbaut von Vulkan von Stettin im Jahre 1924, konnte die 13.400 Tonnen schwere Stuttgart über 1.100 Passagiere in 3 Klassen aufnehmen. 1938 wurde das Schiff an die Deutsche Arbeiterfront für das KdF-Programm verkauft. Wie alle anderen Schiffe der KdF-Flotte wurde auch die Stuttgart zu einem „Einklassen-Schiff“ konvertiert.

Während des 2. Weltkrieges diente sie als Lazarettschiff (Lazarettschiff D). Am 9. Oktober 1943 sank die Stuttgart in Gotenhafen während des gleichen Bombenangriffs der Alliierten, bei dem auch die Wilhelm Gustloff beschädigt wurde.

T-36 (Torpedo Boot)
(1944-1945)

Das Torpedoboot, das die Admiral Hipper begleitete. Als ein Wachposten die Notsignale der Wilhelm Gustloff ausmachte, befahl der Kapitän der Hipper dem T-36, Kurs auf die Unglücksstelle zu nehmen. So konnten unter der Aufsicht von Kapitän Robert Hering 564 Überlebende des Untergangs an Bord genommen werden.

Das 1.750 Tonnen schwere T-36 wurde für eine Mannschaft von 206 Personen erbaut und konnte eine Höchstgeschwindigkeit von 32 Knoten erreichen. Im Dezember 1944 beauftragt, wurde es umgehend als Eskorte während der Operation Hannibal eingesetzt.

Am 5. Mai 1945 wurde es von einem sowjetischen Flieger angegriffen und sank durch den Einschlag der russischen Bomben.

TF-1
(Torpedofangboot)

Das TF-1 sollte die Wilhelm Gustloff in der Unglücksnacht eskortieren. Man entdeckte jedoch einen Riss an einer Schweißnaht und das TF-1 musste zur Basis zurückkehren. 

TF-19
(Torpedofangboot)

Das TF-19, ein kleineres Torpedofangboot unter dem Kommando von Walter Schick rettete in den frühen Morgenstunden des 31. Januar 1945 7 Überlebende der Gustloff. Man brachte die Überlebenden nach Gotenhafen, wo sie zur Mittagszeit des gleichen Tages von Bord gingen – weniger als 24 Stunden nachdem sie die Reise in die erhoffte Sicherheit in den Westen begonnen hatten.

TS 2 / TS II

Siehe M-387

TS 8

Siehe M-375

Typ XXI (21) U-Boote

Diese U-Boote waren (neben denen des Typ XXIII) die fortschrittlichsten U-Boote, die während des späteren Teils des 2. Weltkrieges von der Deutschen Marine erschaffen wurden. Sie hatten einen ungeheuren Einfluss auf das zukünftige Aussehen der U-Boote und bewegten sich unter Wasser schneller als auf der Oberfläche.

Nur wenige dieser Boote wurden jedoch eingesetzt, da das 3. Reich vor dem Zusammenbruch stand. Viele der über 900 U-Boot-Rekruten, die sich in der Nacht des Untergangs auf der Gustloff aufhielten, befanden sich auf dem Weg zu ihrer Heimatbasis in Kiel. Sie waren dafür auserkoren, als neue Mannschaft ihren Dienst auf diesen brandneuen revolutionären U-Booten anzutreten, die sie jedoch nie zu Gesicht bekommen sollten.

Von den 134 erbauten U-Booten der Typen XXI und XXIII traten im 2. Weltkrieg jedoch nur 7 ihren Dienst gegen die Alliierten an.

Viktoria

Nach der Wilhelm Gustloff und der Robert Ley war die Viktoria der nächste Kreuzer, der unter Aufsicht des DAF-Führers Robert Ley erbaut werden sollte. Bekannt war das Projekt unter der Nummer 305. Die Viktoria – 80.000 Tonnen schwer und 1.070 Fuß lang – sollte ein sehr schnelles Schiff sein. Während sich Hitler und Ley auf der Jungfernfahrt mit der Robert Ley befanden, wurden die Pläne für das neue monströse Schiff fertig gestellt. Das Schiff sollte in Zusammenarbeit zwischen der Norddeutschen Lloyd und der Deschimag A. G: „Weser“ entstehen und als Nordatlantikfähre und Kreuzfahrtschiff außerhalb der Saison genutzt werden.

Das Projekt wurde – wie auch 18 weitere geplante Kreuzer – jedoch zurückgestellt. Als der Krieg begann, änderten sich die Prioritäten und das Schiff wurde nie gebaut.

VP-1703
(Marineabfertigungsboot)

Ein altes deutsches Marineabfertigungsboot unter Kommando von Helmut Hanefeld, einem Reserveleutnant. Das VP-1703 war das letzte Boot, das einen Überlebenden der Gustloff-Katastrophe aufnahm.

In der Tat handelt es sich um nur einen Überlebenden: Ein Baby, das vom Fähnrich Werner Frick in einem Rettungsboot entdeckt wurde. Fast sieben Stunden nach dem Untergang und begraben unter einer Vielzahl erfrorener Körper wurde das Baby – das auf wundersame Weise überlebte – entdeckt. Als die Eltern des Kindes nicht ausfindig gemacht werden konnten, adoptierte Fick das Baby.

Wilhelm Gustloff
(1938-1945)

Ehemaliges Nazikreuzschiff, das dem größten Schiffsunglück in der Geschichte zum Opfer fiel. Über 9000 Menschen – zumeist Frauen und Kinder – verloren ihr Leben in der Ostsee, als am 30. Januar 1945 ein sowjetisches U-Boot 3 Torpedos auf die Gustloff abfeuerte.

Die Gustloff wurde als das Flagschiff der KdF betrachtet, da es das erste eigens für die KdF erbaute Kreuzschiff war und das auch der KdF gehörte.

'Willi G'

Spitzname der Wilhelm Gustloff.

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